Veröffentlicht in Allgemein, Produkttests

Da muss man das Maul aufreißen! Der PREMIERE Tasty Home Jagdgulasch im Test

Ich liebe meine kleine Fellnase. Und deshalb möchte ich ihm natürlich ein langes und gesundes Leben ermöglichen. Gerade deshalb bin ich schon recht zeitnah dem Fertigfutter abgewandert und habe mich dem BARFen zugewandt. Ja, zugegeben. Anfangs war das alles mit viel viel lesen, abmessen und ausrechnen verbunden, doch mitlerweile kann ich alles aus dem Hemdsärmel schütteln. Ich glaube, ich weiß mehr über die Ernährung meines Vierbeiners als über meine 🙂 Und wenn ich mal außer haus bin, bekommt der Hundepapa eine genaue Auflistung der Fütterung. Das Hundekind darf ja nicht verhungern =)

Nun ist Zarro allerdings etwas eigen, was das Fressen angeht. Denn er frisst nur, wenn ich dabei bin und er seine Ruhe hat. Ist auf der einen Seite echt gut, auf der anderen manchmal anstrengend. BARF wird übrigens auch dann manchmal zur Geduldssache, wenn man verreist. Gerade, wenn man einen Weihnachtsaufenthalt bei meinen Eltern plant. Meistens ist zu dieser Zeit dann „Fastentag“ – ich erspare meinen Eltern und Zarro damit gegenseitigen Stress. Doch was, wenn es doch einmal einige Tage länger geht?

Mit diesem Gedanken im Kopf durfte ich, also besser gesagt Zarro, den Premiere Tasty Home Jagdgulasch testen. Ob mir das wirklich zuspricht und ob die Inhaltsstoffe denn passen, habe ich mal für euch untersucht.

 

Über den Jagdgulasch.

DSC_0431.JPGDer Jadgulasch ist nach Herstellerangaben schonend gegart. Hier wäre mir persönlich eine etwas genauere Angabe über den Garzeitraum ganz lieb – vielleicht bin ich da aber auch etwas extrem 🙂

Die Inhaltsstoffe.

Der Jagdgulasch besteht nach eigenen Angaben aus 50% Wild (15% Rothirsch (Fleisch, Innereien), 15% Wildschwein (Fleisch, Innereien), 15% Stockente (Fleisch, Innereien), 5% Reh (Fleisch, Innereien)), 31,4% Wildbrühe, 4,5% Dinkelnudeln, 4% Apfel, 4% grüne Bohnen, 4% Kartoffeln, 1% Karotten, 1% Rapsöl, 0,1% Thymian. Das klingt für mich schon einmal wirklich viel versprechend, dann hier ist nichts (zumindest nicht offensichtlich) drin, was ich selbst nich auch verfüttern würde – ich frischer Form. Natürlich muss man bei Dosenfutter auch immer mit einem gewissen Maße an Rohasche rechnen. Dieser hält sich hier mit 1% aber deutlich in Grenzen.

Das Futter sieht gar nicht schlecht aus und erinnert mich etwas an die Fertigeintöpfe aus der Studentenzeit. Man kann die Zutaten ganz deutlich erkennen, was mir gut gefällt. Natürlich ist es schwer, den Gargrad auszumachen. Wieviel Vitamin aus Apfel und Bohnen also wirklich noch enthalten ist, ist fraglich.

 

Das Design.

https://fressnapffw.xi-hit.net/img/prodtest/prodpics/product_31.pngDie Verpackung des Futters sieht sehr ansprechend aus und könnte tatsächlich so im Supermarkt stehen – allerdings nicht beim Hundefutter, sondern beim Fertig-Food für uns Menschen. Man hat direkt den Eindruck, das Futter wäre gerade eben erst frisch gekocht wurden. So ist das übrigens auch wirklich: festgepresste Möchtegernfleischstücke sucht man hier drin vergebens, der Eintopf sieht so aus, als hätte ich ihn selbst aus frischen Zutaten zubereitet. Das ist wirklich der Hammer und überzeugt mich.

Der Geruch.

Der Geruch vom Jagdgulasch ist sehr angenehm. Es riecht keinesfalls aufdringlich und ist auch definitiv nicht mit billigem Dosenfutter und dem typischen Geruch zu vergleichen. Ganz im Gegenteil – es riecht sogar sehr schmackhaft. Ich war mir also direkt sicher, dass Zarro dieses Futter nicht verweigern würde. Und tatsächlich. Kaum war die Dose geöffnet, stand der Herr mit großen Augen neben mir 🙂

 

DSC_0446.JPGDas „sagt“ Zarro.

Mein Dicker war absolut begeistert von dem Futter. Es ist schön flüssig und zart, viel zu kauen gibt es also nicht. Zarro hat den Napf innerhalb von wenigen Momenten geleert und mit einem Rülpser bewiesen, wie lecker das war. Strahlende Augen Leute – strahlende Augen! Durch die viele Flüssigkeit ist es allerdings nicht unbedingt für langhaarige Rassen geeignet – es sei denn, man wischt dem Hundekind gern über das Guschel 🙂

Fazit.

BARF ist und bleibt für mich das Non-Plus-Ultra. Für Ausflüge und Kurzbesuche würde ich allerdings wirklich einmal wieder auf eine solche Dose als Ausnahme zurück greifen. Das Futter wirkt hochwertig und schmeckt dem großen Schelm ganz hervorragend. ich vergleiche es einfach einmal mit einem leckeren Eis für Kids: Sollte nicht immer passieren, darf aber ausnahmsweise auch mal sein. Für Nicht-Barfer ist das Futter aber definitiv die bessere Alternative zu billigen Varianten ohne wirkliche Inhaltstoffe!

 

*Dieses Produkt wurde bei einem Gewinnspiel von Fressnapf gewonnen. Der Test beruht auf meinem persönlichen Empfinden und wurde nicht verfälscht oder beschönigt.
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