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Ab jetzt an der langen Leine: Die Kuri Pai 3 Meter Leine im Test mit dem Knallkopf

Das alltägliche Gassigehen ist nicht nur für den Hund wichtig, sondern entspannt auch meinen Körper und Geist immer ungemein. in dieser Zeit konzentriere ich mich auf nichts, außer die Fellnase – vergesse alles um mich herum und fühle mich irgendwie…frei. ja frei ist, denke ich, genau der richtige Begriff.

Nun ist es natürlich leider nicht immer so, dass Hunde frei herum toben dürfen. Wir nutzen jede Sekunde aus, um in den Wald oder an den Fluss zu fahren und offline durch die Gegend zu tollen, doch an einer Leinenrunde kommt auch der entspannteste Hund meist nicht umher.
Entspannt – ja, das ist es ja. Denn dieses „ich kann dich nicht riechen“ tritt bei den Knallköpfen doch öfter ein, als man denken mag und so wird die Leinenrunde manchmal zur a.pngkleinen Zerreißprobe – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn nicht jede Leine hält im Extremfall wirklich.

Normaler Weise nutzen wir eine ganz einfache Retrieverleine, wenn wir unterwegs sind. Die Handhabung ist einfach, man braucht kein Halsband mehr, da die Halsung direkt dabei ist und auch das Material greif sich gut (darüber vielleicht auch einmal etwas :-))

Doch so eine Langleine, mit Karabinern und Co wird gerade dann spannend, wenn der Hund wirklich am Halsband – und oder am Geschirr gesichert sein muss. Doch hält es die Leine auch wirklich aus, wenn sich 40 KG Hund voll hineinhängen? ich habe es einmal ausprobiert 🙂

Das Design

Die Hundeleine von Kuri Pai ist tiefschwarz und damit genau mein Fall – ja, Zarros Leinen sind sonst eher knallbunt, aber ich persönlich bevorzuge doch, wenn er mit Halsband geht, eine zurückhaltende Leine, denn auch seine Halsbänder sind immer recht farbenfroh. Die Leine ist gut 2,5 cm breit und liegt damit perfekt in der Hand. Das material ist sehr weich – so wird es auch im Shop beschrieben und, auch wenn der Hund anzieht, ist hier keine Gefahr von Verbrennung. Das finde ich super, denn ich hab mir schon das ein oder andere Mal bei nicht so gut verarbeiteten Leinen die Finger und Handinnenflächen verbrannt. Der fast unsichtbare Aufnäher des Herstellers zerstört das schicke Aussehen nicht, sondern setzt einen leichten Akzent. Schön finde ich auch die Verstellbarkeit. Die Leine lässt sich durch 3 Ösen auf die perfekte Länge einstellen und kann so mit 1,50m bis 2,60 Metern geführt werden – was wiederum sehr praktisch zum Umhängen ist. Ich lege mir diese langen Leinen gern um den Körper, um die Hände einfach frei zu haben – dennoch aber im Notfall schnell zugreifen zu können. In diesen Punkten: Volle Punktzahl 🙂

Das für mich Besondere an dieser Art von Leine ist aber ganz klar die Materialauswahl. Im Gegensatz zu vielen anderen Leinenherstellern wird hier nämlich kein billiger Nylonstoff sondern Bambus als Rohstoff  und damit Viskose verwendet. Und genau das ist auch eines der Geheimrezepte für die Stabilität und die Weichheit der Leinen. Ich liebe Naturmaterialien im Bezug auf Tiere und finde es wirklich super, dass aus einem solchen nun auch nachhaltige, vegane und schadstofffreie Leinen hergestellt werden 🙂

Das Handling

CYMERA_20170331_200136Die Leine besitzt zwei wirklich stabilwirkende Karabiner. Diese Dopplung ist zum einen zum Einstellen der Leinenlänge ideal, eignet sich aber auch hervorragend, um zwei Hunde zeitgleich zu führen. Was mir besonders gut gefällt: trotz Länge und Stabilität ist die Leine absolut leicht und kann somit auch bei langen Spaziergängen genutzt werden ohne, dass einem der Arm abfällt.  Das Öffnen der Karabiner funktioniert im Einhand-Betrieb, bestens geeignet für ein schnelles An- oder Ableinen. Das gefällt mir wirklich gut! Gerade an kalten Tagen, an denen die Hände drohen einzufrieren, kann der Hund hier ganz einfach auf Fingerklick quasi an- und abgeleint werden. Super!

CYMERA_20170331_200332Ist die Leine einmal verschmutzt, weil das Knallertier durch matsch und Schlamm rennen muss, kann sie ganz bequem bei 40° in der Maschine gewaschen werden und franst danach nicht aus 🙂 Ich habe durch solche Fälle schon einige günstige Leinen versaut, hier hat man nicht einmal ein Fädchen gesehen, was heraus hängt.

Im Stresstest

So eine Leine muss natürlich im Alltag wirklich so einiges aushalten – gerade bei meinem 40 Kg Hündchen. Also habe ich es einmal darauf angelegt und bin, anders als sonst, mit dieser Leine statt der Loop losgegangen. Und was soll ich sagen? Natürlich hatten wir, wie als wäre es geplant gewesen, eine Begegnung mit einem „Feind“ – in diesem Falle eine Katze 🙂 Zarrolein möchte die Fellknäule stets durch die Straßen jagen und setzt dafür natürlich auch sein volles Gewicht ein. Und? Die Leine hielt. Kein Knirschen, kein Reiß-Geräusch, nichts. Auch bei starkem Druck schneidet die Leine nicht ein, sondern liegt weich in der Hand. Die Griffigkeit ist dabei übrigens super. Man kann derbe zupacken, ohne Angst vor Einschnitten zu haben.
Absolut zu empfehlen! Ein weiterer schöner Punkt: durch die Länge der Leine kann man sie sich ganz easy beasy um den Körper legen und hat so die Hände frei.

Fazit

a-h-u_logo_fazitMir gefällt die Leine richtig gut. Preis und Qualität sind super ausgewogen und ich finde, man könnte auch mehr dafür verlangen. In Reviews habe ich gelesen, dass sich die Leine leider leicht durchbeißen liese – das kann ich nicht beurteilen. Zarro knabbert an nichts herum und mir würde auch nicht einfallen, zu welcher Gelegenheit der Hund die Leine zerfressen sollte – es sei denn, man lässt sich achtlos herum liegen (oder schmiert sie mit Leberwurst ein 🙂 ).  Auch habe ich gelesen, dass die Leine nach Nässeeinfluss nicht mehr so schön griffig wäre, das kann ich aber nicht sagen. Wir haben sie bei starkem Regen eingesetzt – die Griffqualität blieb durchgängig gut.

Von mir gibt`s für euch hierfür eine Empfehlung!

Welche Leinen nutzt ihr denn für eure Vierbeiner – warum und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

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Ein Kommentar zu „Ab jetzt an der langen Leine: Die Kuri Pai 3 Meter Leine im Test mit dem Knallkopf

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