Veröffentlicht in Allgemein, Produkttests

We have a story to tell! Gedruckte Werke – aber bitte richtig!

Ich schreibe viel – wirklich viel. Ob hier meine Produkttests, als Ghostwriter, als Schreibertante für den Blog meines Hundes, ob für mich oder Bekannte oder für und auf Arbeit – es vergeht eigentlich kein Tag, an dem ich nicht in die Tasten haue oder die Feder zur Hand nehme. Dieses Phänomen des alltäglichen Schreibens hat sich übrigens schon ganz früh entwickelt, denn sobald ich Buchstaben aneinanderreihen konnte, habe ich Gesichten geschrieben (Ja, meine Mama hat all die Geschichten mit Datum aufgehoben, damit ich ihr das ja auch glaube 🙂 )

DSC_1404.JPGNun möchte man natürlich die geschriebenen Werke auch irgendwie man in den Händen halten – am liebsten noch mit ein paar lustigen, emotionalen und einfach passenden Fotos oder Grafiken versehen. Nichts gibt es dann schlimmeres, als wenn der Drucker der Meinung ist „Nö“. „Einfach nö“ – und das kennt ihr sicher. Nö, ich hab kein Blau mehr, drucke dein Rosa deshalb auch nicht. Nö, ich hab kein Papier, zu viel Papier, zu wenig Papier, das Papier hat schon nen Riss, das Papier ist zu dick (irgendwie voll diskriminierend!) und und und. Mir reicht’s jedenfalls, dass ich mit dem ollen Drucker auf Arbeit schon Ärger habe, da wollte ich mir ein leicht zu bedienendes, zuverlässiges, gleichzeitig aber auch sparsames Druckmonster ins Hause holen, was meine Nerven – und die Papiere, nicht einfach auffrisst 🙂  Mit demEpson EcoTank ET-2600 (ECOTANK klang einfach ziemlich gut), habe ich da einen zuverlässigen Partner gefunden.

Die Inbetriebnahme.

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Ach Kinners, ich hab’s ja nicht so mit Technik. Wirklich nicht. Ja, ich bekomme meinen Rechner an und kann mit meinem Handy auch einiges anstellen, aber ein wirkliches Technikgenie bin ich nicht. Allerdings – selbst ist die Frau, habe ich auch nicht immer Lust, extra einen Mann ins Boot zu holen, um irgendwas zu ent-technisieren. Beim Drucker-Auspacken hatte ich also schon dicke Schweißperlen auf der Stirn, was mich wohl erwarten würde. Wie sich herausstellte aber völlig umsonst, denn der ET-2600 lebt wahrlich nach dem Prinzip: auspacken, anstecken, einschalten, losrödeln!

Was mir absolut und ausgesprochen gut gefällt ist übrigens das schicke Design des Druckers. Das schwarze Gehäuse wirkt nicht klobig, sondern passt sich perfekt in eine Klein-Raum-Büro-Umgebung ein. Bei mir nimmt er im Wohnzimmer platz und wirkt auch dort nicht irgendwie fehl am Platz, sondern ist ein technisch-schickes Highlight.

Die Erstinbetriebnahme habe ich über den Rechner vorgenommen. Direkt auf einer Epsonseite wird man Schritt für Schritt (und zwar wirklich Schritt für Schritt, sogar wie man die Folien entfernt), auf den richtigen Weg gebracht und die Inbetriebnahme geschieht wirklich wie von alleine. Es gab keinen Punkt, an dem ich verwundert auf die Anleitung starrte, sondern alles lief wie von allein!

Trink- mein Kleiner!

Erwirbt man den Epson EcoTank ET-2600 jetzt, bekommt man ihn direkt mit einer Tintenfüllung geliefert. Schön und gut, mögt ihr jetzt denken, doch anders als ich es kenne, geht dieser Drucker wohl nicht mal ebenso leer. Die Füllungen sind für schwarz mit 4500 Seiten, für bunt mit je 7000 Druckseiten ausgelegt – in meinen Augen schon eine spruchreife Menge, die sich sehen lassen kann! Ja – ich drucke viel, aber soviel dann auch wieder nicht, das muss man erst einmal schaffen ( ich glaube die letzten 4000 Seiten habe ich beruflich kurz vor einer Messe an Flyern gedruckt – übrigens sehr mühsam und langwierig, da an meiner Hass-Liebe, dem Arbeits-Drucker, geschehen 🙂

EPSON C13T664140
Saturn.de

Nun aber mal zurück zum Punkt. Es ist ja wirklich ganz wunderbar, dass der Drucker bereits „voll“ ausgeliefert wird, aber ich möchte ja für den Fall des Falles vorbereitet sein – ist die Patrone alle, will ich schon jetzt wissen, welche chirurgischen Griffe nötig sind, um das Baby zurück ins Leben zu holen. Das ist bei diesem Drucker eine wahre Besonderheit denn: der Drucker lebt nicht von den typischen Druckpatronen, die einen echt arm machen können, DSC_1478.JPGsondern wird quasi aufgefüllt. Er besitzt Tanks, die mit einer Tintenflasche ganz kinderleicht befüllt – betankt werden und schon kann der Druckspaß wieder losgehen. Eine Sache, die sogar ich hinbekomme! Die Flaschen liegen übrigens bei etwa 10 Euro – und das sehe ich für 4500 / 7000 Seiten als doch echt günstig an! Das Befüllen ist übrigens selbst für mich Technik-DAU denkbar einfach. Fach auf, Füllung rein, schließen und fertig! Schon kann das Druckerlebnis losgehen =) Was ich auch besonders gut fand: über die App kann man direkt bei EPSON selbst per Klick die Patronen nachbestellen. Einfach und ohne Stress im Laden, welche Patrone man denn nun gleich noch einmal braucht =)

Achtung: Wenn ihr den Drucker in Betrieb nehmt, nehmt euch nicht vor direkt zu drucken. Bis die Farbe nämlich in den Zugängen liegt, vergehen gut 20 Minuten 🙂

Auf geht`s ins WLAN

Mein alter Drucker konnte sich auch schon mit dem WLAN verbinden – die Erstintegration habe ich aber ganz wie gewohnt meinem Mann überlassen. Mir war das nämlich irgendwie ein bisschen zu stressig. Diesmal hat mich aber der Ehrgeiz gepackt und ich wollte es wissen: schaffe ich die Integration ganz alleine?

Durch die einfache Anleitung online, hat der Drucker wirklich alles von alleine gemacht. Ich könnte euch nicht mal mehr im Detail sagen, welche Schritte er vorgenommen hat – aber es war wirklich ohne mein Zutun möglich, den Drucker ins WLAN zu holen und somit binnen kürzester Zeit die erste Testseite zu drucken.

Steuerung mit dem Smartphone

DSC_1484.JPGKennt ihr das? Ihr bekommt eine Mail aufs Smartphone oder habt gerade mit dem Handy ein nettes Bild bearbeitet, dass ihr ausdrucken wollt – allerdings ohne es erst an den Rechner zu senden und von dort aus zu drucken? Ich kenne das – nur zu gut! Denn gerade kurz vor der Hochzeit bekomme ich echt viele wichtige Mails oder sammle Pints, die dringend gedruckt werden müssen. Vorteil: das kann ich jetzt vom Sofa aus machen! Ja! Denn der ET-2600 lässt sich ganz bequem mit dem Smartphone steuern. Das finde ich ja klasse und wollte es gleich mal probieren.

Die Integration mit dem Handy erfolgt über eine App, die wir uns im Playstore kostenfrei heruntergeladen haben. Das war wirklich denkbar einfach, die ca. 17 MB große Datei war schnell auf dem Smartphone und die Oberfläche ist absolut selbsterklärend. Was ich besonders spannend fand – die „Snap and Print“-Möglichkeit. Nimm ein Bild auf uns es wird instant an den Drucker gesendet. Einfach und ohne Probleme und praktisch, wenn es mal wieder schneller gehen muss =)

Wir kopieren, Drucken und Scannen, was das Zeug hält!

DSC_1487Kopieren, Drucken, Scannen – manchmal muss es schnell gehen. Wie schnell, wollte ich natürlich auch mal ausprobieren.

Einfache Seiten drucken wirklich im Handumdrehen, sodass Textdokumente ohne tiefen Farbraum schnell ausgedruckt sind – deutlich schneller als bei meinem alten Home-Drucker. Bei Farbbilder hat der Drucker etwas zu kämpfen, was aber für den Gebrauch Daheim völlig in Ordnung ist! Schade ist allerdings, dass kein randloser Druck möglich ist. Das bieten aber wohl die wenigsten Drucker an und – man benötigt es auch kaum. Für Einladungen und Co. wäre das aber noch eine schöne Ergänzung, wie ich finde!

DSC_1506.JPGDer Scanvorgang läuft schnell und lässt sich einfach bedienen, das Dokument öffnet sich in der hauseigenen Oberfläche und lässt sich von dort hervorragend ausgeben. Auch die einfache Kopier-Funktion geschieht echt tadellos – hier kann ich nicht meckern. Einen Duplexeinzug hätte ich mir noch gewünscht, aber man kann nicht alles haben 🙂

Das Ergebnis überzeugt.

DSC_1497.JPGDie Druckqualität ist wirklich wunderbar. Trotz tiefen Schwarztönen, bunten Farben, S  und Co ist hier nichts verschmiert, sondern kommt sauber aus dem Drucker heraus. Auch schön: die Farbe trocknet wunderbar schnell, somit hat man keine komischen Flecken an den Händen, die bei Kundenbesuchen unschön wirken – oder auf den hellen Stellen Tappsen hinterlassen.  Wir kommen hier übrigens mit dem Drucker auf eine Maximalauflösung von 5.760 x 1.440 dpi – mehr, als ich gedacht hätte! Auch bei niedrigerer Einstellung überzeugt mich der Drucker absolut. Das Schwarz wirkt übrigens wirklich wie ein Sog, hier sind nicht einmal Lichtflecken oder Striemen vom Druck zu sehen. Für mich heisst das: auch Fotos können mit dem ET 2600 gedruckt werden =)

Mein Fazit:

a-h-u_logo_fazitIhr Lieben, wenn ihr privat viel druckt oder vielleicht sogar selbstständig seid, dann kann ich euch diesen Drucker einfach nur ans Herz legen. Die Druckqualität ist super, keine Schlieren oder Schmierer entstehen. Der Drucker ist – was ich wirklich sehr sehr gut finde, mit seinen in der Höchstauflösung gesetzten 5-10 Seiten pro Minute auch nicht der Langsamste (sondern tausend mal schneller als das, was ich bisher daheim hatte) und lässt sich kinderleicht bedienen. Klar – will man hunderte von Seiten in bester Auflösung drucken, muss man schon ein paar Minuten warten, für den Kleingebrauch aber absolut empfehlenswert. Durch die WLAN-Funktion druckt ihr ganz bequem vom Sofa aus – ein kleines aber feines Gadget. Ich finde das gute Stück einfach klasse! Ich bin gespannt, wie lange die Patronen bei unserem Verbrauch wirklich durchhalten – und werde euch dann dazu ein Update geben 🙂


 *Dieses Produkt wurde mir kostenfrei zu Testzwecken zur Verfügung gestellt.  Dies hat keinerlei Einfluss auf die Bewertung genommen. Die Testergebnisse beruhen auf meiner persönlichen Meinung.

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Ein Kommentar zu „We have a story to tell! Gedruckte Werke – aber bitte richtig!

  1. Toller informativer Beitrag. Für mich lohnt sich ein Drucker leider nicht, da ich viel zu selten drucke und in der Vergangenheit die Patronen eingetrocknet waren. Für einen „Vieldrucker“ ist dieses Gerät bestimmt klasse geeignet, vor allen Dingen, wenn das Druckergebnis auch noch stimmt. Wünsche dir einen schönen Tag. LG, britti

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