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Erinnerungen zum Drin-Herum-Blättern: Ich erstelle mein Fotobuch mit Myposter.de

Es ist nun tatsächlich schon etwa einen Monat her, dass ich (entspannter als mein Dad und meine Trauzeugin) vor der großen Flügeltür des Schlosses stand und unter meiner Wunschmusik wartete, bis sich das Tör-lein öffnete und ich zu meinem Mann (klingt immernoch schräg) schreiten konnte. Einen Monat ist es her, dass ich die wohl entspannteste Hochzeit ever gefeiert habe und das, wenn es nach mir ginge, jetzt jedes Jahr wiederholen würde =)

Noch sind die Erinnerungen an jedes Detail wirklich greifbar, doch irgendwann wird auch der intensivste Moment vielleicht irgendwie verblassen. Natürlich gibt es in unserer Cloud, auf dem Rechner, dem Handy und Tablet haufenweise Bilder von diesem großen Tag, doch wie ihr wisst, bin ich bei soetwas doch, ebenso wie beim Bücher lesen, eher etwas old-schoolisch angehaucht und halte meine Erinnerungen doch wirklich lieber in der Hand, als sie auf Medien die verloren gehen können, abzuspeichern. Für mich war es also überhaupt keine Rede, dass ich, wie auch sonst so oft und wie für meinen Mann jedes Jahr zu Weihnachten, ein Fotobuch erstellen würde.

Die Qual der Wahl.

so.JPGDie Idee des Fotobuches ist ja schon einmal ganz nett. Doch mittlerweile tummeln sich auf dem Online-Marktplatz so viele Anbieter, dass einem die Auswahl wirklich schwer fällt. Wenn man also keinen Favoriten von vorn herein hat, bleibt nur noch nach der alten Preis-Leistungs-Gierhals-Methode zu agieren und so stöberte ich einige Anbieter auf, die meinen Ansprüchen ganz gut entgegen kamen. Von zahlreichen war ich am Ende aber leider mehr als enttäuscht. Entweder ich musste alle Bilder erst in Ihrer Auflösung verkleinern (und das macht für mich überhaupt keinen Sinn, wenn es ein hochauflösendes Fotobuch sein soll)  oder aber die Software startete gar nicht erst – es war einiges dabei. Ja, eine der Softwares habe ich über 2 Tage versucht zum Starten zu bringen – keine Chance. Nach erneuter Recherche stieß ich dann über – wer hätte das gedacht – Google auf eine Anzeige, die Fotobücher bis zu 156 Seiten für gut 15 Euro anbot und deren Rezensionen mir sogar gefielen. Für 15 Euro kann man nicht viel falsch machen und sollte das Buch dann qualitativ doch nicht so toll sein, tun 15 Euro nicht ganz so weh. Ich stattete Myposter.de also einmal einen Besuch ab. Die auf dem ersten Blick entdeckt man hier die Auswahl, die MyPoster.de bietet.

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Neben Fotobüchern, weshalb ich eigentlich auf der Seite war, bietet die Onlinedruckerei auch Poster, Rahmen oder Leinwände an. Direkt auf der Startseite erkennt ihr dann auch die gerade laufende Aktion. So gab es in meinem Falle 40% Nachlass auf Acrylglas-Drucke. Gut, war ja aber nun nicht meine Intention 🙂 Dennoch – sehr gut gemacht, dass mir das Angebot direkt entgegenfliegt.

so3Ich blieb aber im Willen stark und entschied mich wirklich nur dafür, mir das Fotobuch-Spektakel genauer anzuschauen. Hier müsst ihr nun entscheiden, ob ihr euer Herz eher so für ein Hard-oder Softcover-Buch schlägt und natürlich, welche Größe ihr gern auswählen möchtet. Da mich das Angebot sehr reizte und ich sehen wollte, ob man wirklich, egal mit wievielen Seiten, das Fotobuch für etwa 15 Euro erhalten würde, entschied ich mich für das Angebot, nämlich A4, als Softcover. Ich mag Softies generell mehr, der Transport und die Verstauung sind einfach angenehmer und in meinen Augen gehen sie auch nicht so schnell kaputt. In diesem Moment habt ihr dann wieder die Entscheidungsmacht. Ihr könnt euch nämlich zwischen dem Gestalten im Onlinemodus oder aber für den Download der kostenfreien Gestaltungssoftware entscheiden. Da meine Bilddateien recht groß sind, wollte ich gern auf die Desktopversion zurück greifen. Binnen weniger Minuten ist die Software kostenfrei und im Handumdrehen installiert – eine Software, die sich diesmal sogar öffnen lies im Vergleich zu anderen, die ich vorher ausprobiert hatte. Habt ihr hier erneut gewählt, welche Art von Buch ihr gestalten wollt und euch zwischen manuellem layout oder Layoutvorgabe entschieden, kann es direkt losgehen.

Das Programm ist sehr selbsterklärend. An was man sich zunächst jedoch wirklich gewöhnen muss, ist die Bildauswahl. Hier wird nämlich nicht einfach auf einzeln geladene Bilder, sondern auf ganze Bildorder zugegriffen und habt ihr eure Bilder an verschiedenen Orten, wirds schon etwas komplizierter. ich empfehle daher, alle für das Buch interessanten Bilder in einen Order zu packen und von dort aus zu agieren. So bewahrt ihr den Überblick und könnt euer Fotobuch ganz leicht gestalten. Ich hatte mich übrigens für ein manuelles Layout entschieden – ihr könnt aber auch hier Layoutvorgaben einsetzen, Hintergründe und Formen bestimmen, seid also in eurer Kreativität gut unterstützt.  Im Handumdrehen könnt ihr nun eure Bilder einsetzen, mit neuen Filtern versehen, zurechtrücken und bequem mit einem Text versehen.  Sind eure Bilder nicht ganz so groß, dann braucht ihr auch keine 10 Minuten für den Bilderupload =) Einen kleinen Mängel habe ich bei all dem Lob auf das Fotobuch doch noch gefunden: leider so4kann man kein Foto über 2 Seiten gleichzeitig ziehen – oder man kann es, ich habe aber einfach die Möglichkeit dazu nicht gefunden (Also wenn ihr das rausfindet, gebt Bescheid!). Nun hatte ich ja mit dem Standard-24-Seiten begonnen, aber sehr schnell gemerkt, dass diese Seitenanzahl nicht ausreicht. Würde nun das Werbeversprechen gehalten werden? Ich starrte wie ein Wahni auf die Rechungszahl und…tatsächlich! Der Preis blieb gleich, so wie auch vorgeben. Am Ende erhielt ich also ein 56-seitiges Fotobuch für (würde ich sagen) unschlagbare 14,99 Euro + Versand. PRIMA! Ich habe nur nicht ganz herausgefunden, warum der Preis bei dieser Größe im Vergleich wirklich so günstig ist. Vielleicht würde sich das ja aber noch zeigen?

RuckZuck war’s da.

Der Versand hat mich hier voll und ganz überzeugt und war, wie angegeben, nur 4 Tage lang. Danach hielt ich das tolle Fotobuch in den Händen und liebe Leser, warum hier der Preis so günstig ist, kann ich euch nicht sagen. Die Seiten sind wunderbar fest eingebunden, die Bildqualität spricht auch für sich und das Buch glänzt wirklich toll. Für 56 Seiten ist es sehr leicht, obgleich die Bildseiten wirklich schön fest sind.

Ich bin total begeistert und ärgere mich ein wenig, dass ich nicht die vollen 156 Seiten Umfang ausgenutzt habe – aber vielleicht könnt ihr das ja für mich übernehmen!

Berichtet ‚mal, wenn ihr euch auch ausporbiert habt, ich bin sehr gespannt 🙂

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